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Buchvorstellungen in der Fakultätsbibliothek Architektur

Vergangene Veranstaltungen

Werner Sewing – No more learning from Las Vegas. Stadt, Wohnen oder Themenpark?

BuchvorstellungNews

Herausgegeben von Florian Dreher und Christine Hannemann

Buchvorstellungen am 31. Januar 2019

Prof. Dr. phil. Werner Sewing (1951-2011) war Architekturtheoretiker, Bauhistoriker und Urbanist. Er hatte von 1999 bis 2008 verschiedene Gast- und Vertretungsprofessuren für das Fachgebiet Architekturtheorie, -soziologie und -geschichte inne, u.a. an der Architectural Association London, TU Braunschweig, Universität der Künste Berlin oder an der UCLA Berkeley. 2006 erhielt er den Erich-Schelling-Preis für Architekturtheorie. Im Jahr 2008 erfolgte der ordentliche Ruf auf die Professur für Architekturtheorie am Karlsruher Institut für Technologie. Werner Sewing verstarb im Juli 2011 in Berlin. 
 

Die in diesem Band ausgewählten Interviews und Aufsätze des Architekturtheoretikers, Bauhistorikers und Urbanisten Werner Sewing (1951-2011) sind zwischen 1998 und 2010 erschienen. Ihre thematische Bandbreite umfasst den Diskurs von Stadt und Gesellschaft, von Politik und Teilhabe, von Raummodellen und -bildern von Lebensstilentwürfen in Zeiten von Retrodesign, Eventkultur, Globalisierung und Digitalisierung. Werner Sewings kritische Analyse und Decodierung der Hintergrundstrukturen einer strategischen Leitbildpolitik seit der Postmoderne ist von aktueller Brisanz und Relevanz zur Bestimmung der Gegenwartsarchitektur. Der Band enthält zudem Archivmaterial aus dem privaten Nachlass zu einer der ersten erfolgreichen Bürgerinitiativen in West-Berlin gegen die geplante Senatsbebauung am Winterfeldtplatz aus den 1980er-Jahren sowie einleitende Gastbeiträge zu den Themenfelder Stadt, Wohnen und Themenpark von Johannes Boettner, Florian Dreher, Christine Hannemann, Bettina Götz, Richard Manahl, Angelika Schnell, Wulf Eichstädt und Elisabeth Ziemer.

Cultivated Building Materials – Industrialized Natural Resources for Architecture and Construction

von Dirk E. Hebel und Felix Heisel, Birkhäuser, Berlin, 2017

Buchvorstellung mit Dirk E. Hebel, Felix Heisel und Andreas Müller am 12. Juni 2018
Begrüßung: Bernita Le Gerrette

Historisch versus modern: Identität durch Imitat?

hrsg. von Barbara Engel mit Philine Schneider, Max Mütsch, und Johannes Blechschmidt, Jovis, Berlin, 2018

Buchvorstellung mit Barbara Engel, Max Mütsch und Riklef Rambow am 17. Mai 2018
Moderation: Dr. Matthias Stippich, Fachgebiet Stadtquartiersplanung, KIT

SOS Brutalismus – Eine internationale Bestandsaufnahme

brutalismus

herausgegeben von Oliver Elser, Philip Kurz, Peter Cachola Schmal, Zürich 2017.
Buchvorstellung mit Oliver Elser und Anette Busse 

Buchvorstellung am 06. Februar 2018

SOS Brutalismus ist ein Notsignal. Seit den 1950er-Jahren sind weltweit Bauten bedeutender Architekten des 20. Jahrhunderts entstanden, die Ausdruck einer kompromisslosen Haltung sind. Oft, aber nicht immer, sind sie aus Sichtbeton (béton brut, daher der Begriff Brutalismus). Viele der oft kontrovers diskutierten Bauten sind heute von Abriss oder Umgestaltung bedroht. Dagegen formiert sich seit einigen Jahren eine Gegenbewegung, die vor allem im Internet aktiv ist und an der sich auch das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt (Main) und die Wüstenrot Stiftung unter dem Hashtag #SOSBrutalism maßgeblich mit umfangreicher Forschungsarbeit beteiligen. Die Ergebnisse dieser internationalen Recherche wurden von November 2017 bis April 2018 in einer großen Ausstellung im DAM und in einer umfangreichen Begleitpublikation präsentiert. Mehr als 100 Autoren dokumentieren darin 120 wichtige Bauten in ihrem heutigen Zustand und mit reichem Bildmaterial. Darunter sind viele bislang nie publizierte Neuentdeckungen, von denen etliche akut vom Abbruch bedroht sind. Das Beiheft versammelt die Beiträge eines internationalen Symposiums zum Brutalismus, das im Jahr 2012 in Berlin stattfand. Das Buch ist erschienen zur Ausstellung SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster! im Deutschen Architekturmuseum.

 

Oliver Elser ist Kurator am Deutschen Architekturmuseum DAM. Anette Busse ist Studiengangs-Referentin des Masterstudiengangs Altbauinstandsetzung am KIT.

Frei Otto – Denken in Modellen / Frei Otto und Carlfried Mutschler – Multihalle

Frei Otto

Buchvorstellungen am 16. Januar 2018

Frei Otto – Denken in Modellen
herausgegeben von Georg Vrachliotis und Joachim Kleinmanns, Martin Kunz, Philip Kurz mit Modellfotografien von Bernd Seeland

Frei Otto und Carlfried Mutschler – Multihalle
herausgegeben von Georg Vrachliotis, mit einem Fotoessay von Bernd Seeland, gestaltet von Christoph Engel

Frei Otto (1925–2015) zählt zu den international renommiertesten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Sein architektonisches Denken zeichnet sich durch eine radikale Hinwendung zum Experiment aus und bewegt sich zwischen Wissenschaft, Technologie und den Künsten. Er baute eigens entwickelte Instrumente zur Erforschung selbstorganisierender Prozesse, Messtische zur Bestimmung von Kräfteverläufen, Apparate zur Erforschung pneumatischer Konstruktionsformen oder Werkzeuge zur Analyse von komplexen Netzmodellen. Architekturmodelle – wenn hier überhaupt noch von Modellen im klassischen Sinn die Rede sein kann – fungieren bei Frei Otto nicht nur als „statische Objekte“, sondern vielmehr als „dynamische Objekte“, d.h. als Prozessmodelle der gesamten Umwelt. Sie verkörpern damit eine „operative Ästhetik“, die sich zwischen der Präzision von wissenschaftlichen Objekten und der Imagination künstlerischer Instrumente bewegt. Frei Otto sah in seinen Modellen kulturelle Indikatoren, die in ihrer Bedeutung häufig über die rein physische Haptik des einzelnen Objektes hinausgehen und als experimentelle Symbole für eine offene Gesellschaft gelesen werden müssen. Die gemeinsam mit Carlfried Mutschler realisierte Multihalle in Mannheim verkörpert dies wie kein zweites Gebäudes des 20. Jahrhunderts.

2015 bekam Frei Otto posthum für sein Werk den Nobelpreis der Architektur, den sogenannten Pritzker-Preis verliehen. Anlässlich dieser Ehre konzipierte das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) und die Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit dem ZKM die Ausstellung „Denken in Modellen“ zum Oeuvre von Frei Otto. Der dazu bei Spector Books veröffentlichte gleichnamige Katalog wird zusammen mit dem ebenfalls bei Spector Books erschienenen Buch zur Geschichte der Multihalle vorgestellt.

GIPSE

Gipse Buch
Buchvorstellung mit Dorothea Roos, Bernd Seeland und Christoph Engel
11.07.2017, 17:00

 

In der Sammlung des Fachgebiets Baugeschichte am Karlsruher Institut für Technologie befinden sich 53 historische, zu großen Teilen aus dem späten 19. Jahrhundert stammende Gipsabformungen und -modelle von bekannten antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Architekturgliedern und Baudekor. Bis in die 1930er-Jahre dienten die Gipse als Studienobjekte und Zeichenvorlagen in der Architektenausbildung, sie waren lange Zeit ein wesentlicher Teil der Lehrmittelsammlung der Fakultät für Architektur.
Der wertvolle Bestand ist hier nun erstmals dokumentarisch erfasst. Alle Gipse wurden fotografiert, vermessen und einer gründlichen Autopsie unterzogen, so dass ihre Identifizierung möglich war. Beschrieben werden zudem die Sammlungsgeschichte und Provenienz der Gipse.
 
Das Buch: Historische Abformungen und Modelle von Architekturgliedern und Baudekor in der Sammlung des Fachgebiets Baugeschichte am Karlsruher Institut für Technologie
herausgegeben von Dorothea Roos,
Fotografien von Bernd Seeland
 
Moderation:
Bernita Le Gerrette, Fachgebiet Architekturtheorie, KIT

EINE ETWAS BANKEROTTE KUNSTANSTALT / DER BAUFORSCHER W. A. TSCHIRA

Böker Buchvorstellung
„Eine etwas bankerotte Kunstanstalt“ – Die Alt-Karlsruher Schule zwischen Hübsch und Durm, von Johann Josef Böker
Der Bauforscher Wilhelm Arnold Tschira, herausgegeben von Johann Josef Böker und Karlfriedrich Ohr
Buchvorstellung mit Prof. Dr. Johann Josef Böker
22.06.2017, 18:00 
 
„Eine etwas bankerotte Kunstanstalt“
Mit diesen recht harschen Worten charakterisierte Joseph Durm 1867 den damaligen Zustand der Karlsruher Architekturfakultät, an die er selbst wenig später berufen werden sollte. Der dem Andenken des vor einem Jahr verstorbenen Hanno Brockhoff gewidmete Band behandelt in mehreren Beiträgen „Die Alt-Karlsruher Schule zwischen Hübsch und Durm“, die durch die Namen Friedrich Eisenlohr, Friedrich Theodor Fischer und Jakob Hochstetter, aber auch durch die Nicht-Berufung des bedeutenden Neugotikers Friedrich von Schmidt geprägt ist. Ein Briefwechsel Joseph Durms mit seinem Schüler Aristoteles Zachos gibt einen ungewöhnlich persönlichen Einblick in die Verhältnisse der Karlsruher Architekturfakultät um 1900.

 

Der Bauforscher Wilhelm Arnold Tschira
Anlässlich seines einhundertsten Geburtstages am 17. Oktober 2010 wurde von seinen ehemaligen Mitarbeitern ein wissenschaftliches Kolloquium über das Leben und die Forschungstätigkeit von Arnold Tschira veranstaltet, in denen die verschiedenen Aspekte seiner Forschertätigkeit zur römischen Architektur, zu den spätantiken Rundbauten, zur Mittelalterarchäologie und zur Stadtplanung Karlsruhes thematisiert wurden. Mit den Referaten des Kolloquiums liegt ein wichtiges Dokument der Geschichte des Instituts vor, das seine Ausrichtung und sein wissenschaftliches Profil Arnold Tschira verdankt.
 
Moderation:
Bernita Le Gerrette

KLEINE EINGRIFFE

Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne
Kleine Eingriffe

Kleine Eingriffe

Do. 19. Januar 2017, 16:00

Fakultätsbibliothek Architektur
Englerstraße 7, 1. OG, Geb. 20.40

Die Mitarbeiterinnen der Fakultätsbibliothek Architektur und der Bibliotheksrat laden Sie herzlich zur Buchvorstellung mit Walter Nägeli und Niloufar Tajeri ein.
Kleine Eingriffe
Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne
Herausgegeben von Walter Nägeli und Niloufar Tajeri

Wie können Wohnungen der 1960er- und 1970er-Jahre strukturell erneuert werden?  Sieben internationale Autoren analysieren bestehende Wohnanlagen der Nachkriegsmoderne im Kontext der gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen, die einen Wandel der Wohn- und Haushaltsformen zur Folge hatte: Inwieweit entsprechen die funktional optimierten Wohneinheiten der Nachkriegszeit noch den Anforderungen der heutigen Gesellschaft? Kann mit kleinen Eingriffen eine substantielle Verbesserung erreicht werden? Wie können diese unter heterogenen politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen umgesetzt werden?
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Buchvorstellungsreihe der Fakultätsbibliothek Architektur statt.
Es moderiert Bernita Le Gerrette.

 

DIE ISTANBULER KUNSTAKADEMIE VON IHRER GRÜNDUNG BIS HEUTE

Altinoba Buch
Buchvorstellung mit Buket Altinoba / 
01.12.2016, 17:00
 
 Die Monografie zur Istanbuler Kunstakademie gibt Einblick in die künstlerische Bildproduktion, wie sie sich seit den Reformbestrebungen in der Spätphase des Osmanischen Staates zwischen den Polen Kontinuität und Moderne herausgebildet hat. Die Entwicklung wird bis in die Gegenwart verfolgt und analysiert.
Die Gründung der Akademie 1882 durch Osman Hamdi Bey steht praktisch am Anfang dieser Entwicklung. Von Beginn an war die Kunsthochschule ein Ort des Kulturtransfers und wechselseitiger internationaler Austauschprozesse. Zeitweise kam ihr die Bedeutung einer Stätte der Nationenbildung zu. Auf Basis türkischsprachiger Quellenforschung erhellt die Studie erstmals in der deutschsprachigen Kunstgeschichte sowohl die Geschichte der Istanbuler Kunstakademie als auch den Wandel in der Produktion und Darstellung der Kunst in der Türkei.
Zur Autorin:
Buket Altinoba ist Kunsthistorikerin im Mathilde-Planck-Programm an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Bevor sie als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätig war, promovierte sie hier zum Thema der Theorie und Praxis der Kunst in der Türkei  2012 bei Norbert Schneider (publiziert als „Die Istanbuler Kunstakademie von ihrer Gründung bis heute. Moderne Kunst, Nationsbildung und Kulturtransfer in der Türkei“ 2016). Zwischen 2008 und 2010 war sie Promotionsstipendiatin des Graduiertenkollegs Bild – Körper – Medium. Eine anthropologische Perspektive an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, das Hans Belting und Beat Wyss betreuten. Außerdem ist sie seit 2013 Mitglied der AG „Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration“ des Ulmer Vereins für Kunst- und Kulturwissenschaften sowie Mitglied der Forschungsgruppe „Research Network for Transcultural Practices in the Arts and Humanities (RNTP)“ der Humboldt-Universität zu Berlin und Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
 
Das Buch:
Die Istanbuler Kunstakademie von ihrer Gründung bis heute
Moderne Kunst, Nationsbildung und Kulturtransfer in der Türkei
 
Moderation:
Apl. Prof. Dr. Martin Papenbrock

REGIONALISTISCHE STRATEGIEN IN DER ARCHITEKTUR GRAUBÜNDENS VON 1900 BIS IN DIE GEGENWART

Fischer Buch
Buchvorstellung mit Ulrike Fischer und Christoph Engel
07.07.2016, 16:00
 
Es sind die sichtbaren Bezüge und die erkennbaren, von regionaler  Baukultur bis in die Gegenwart geprägten Orte, die im größer werdenden  Spannungsfeld zwischen Globalisierung und regionaler Identität eine neue  Bedeutung gewinnen. Regionale Baukultur ist aber keine Frage des Stils,  sondern bedeutet im weitesten Sinne eine gesellschaftliche und kulturelle  Haltung, die sich des Kapitals der Region bewusst ist und empfangsbereit  für regionale wie globale Prozesse. Denn erst im Spannungsfeld zwischen  dem „Eigenen“ und dem „Fremden“ und in dem Bewusstsein, dass die  unterschiedlichen Werte des Neuen und des Alten als  Entwicklungspotential zu verstehen sind, kann eine Architektur entstehen,  die mit dem Ort verbunden, zur Erhaltung und Fortführung kultureller  Identität beiträgt.
 
Das Buch:
Ulrike Fischer: Regionalistische Strategien in der Architektur Graubündens von 1900 bis in die Gegenwart
Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen und Berlin, 2016
mit einem fotografischen Essay „Zwischen den Bergen“ von Christoph Engel
 
Moderation:
Bernita Le Gerrette, Fachgebiet Architekturtheorie, KIT

JENSEITS DER KASTAGNETTEN-KLÄNGE Vom Widerstand gegen die Auswirkungen der Krise

Kollatsch Buch
Buchvorstellung mit Jelca Kollatsch
07.06.2016, 17:00
 
Die Auswirkungen der Finanzkrise Spaniens sind im sonnigen Süden des Landes besonders spürbar. Nach sechs Jahren Krise bekommt kaum noch jemand Arbeitslosengeld, die Hypotheken und Mieten sind von der Sozialhilfe nicht bezahlbar und so sind laut Caritas 350.000 Menschen unterernährt. Sechs Millionen Wohnungen stehen in Spanien leer, parallel dazu finden täglich bis zu 500 Zwangsräumungen statt. Den Betroffenen in ihrer schwierigen Situation stehen Bankgiganten gegenüber und nur durch die starken Selbsthilfegruppen und Solidaritätsaktionen ist es einigen möglich, die Räumung abzuwenden oder aufzuschieben. Was passiert mit der Würde der Menschen, wenn sich die Lebensbedingungen plötzlich und unverschuldet derart ändern? Wofür lohnt es sich zu kämpfen, wenn alles gegen einen verschworen zu sein scheint? 
 
Jelca Kollatsch studierte von 2010 bis Januar 2016 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie bei Prof. Nobel an der Hochschule Hannover. Von Mai 2013 bis April 2014 entstand auf vier Reisen nach Andalusien dieser Fotoessay, den sie im Selbstverlag als bilinguales Buch herausbrachte. Im März 2015 wurde Jelca Kollatsch für diese Arbeit mit dem CNN Journalist Award 2015 in der Kategorie Foto ausgezeichnet. 

FRITZ HALLER. Architekt und Forscher Buchvorstellung mit Georg Vrachliotis an der Fakultät für Architektur

Buch Haller
03.05.2016, 17:00
 
Warum ist das Werk Fritz Hallers (1924–2013) nach wie vor von Bedeutung? 
Globale Vernetzung, Mobilität, Wachstum und Ressourcenknappheit, Nachhaltigkeit sind nicht erst Schlagworte unserer Zeit, sie waren bereits Leitmotive im Schaffen und Denken des Solothurner Architekten und  Forschers. In seinen visionären städtebaulichen Studien behandelte er ein ganzes Spektrum existentieller Themenkomplexe, im Systembau, ob Industrieanlage oder serielle Möbel, sprengte er bisherige Konventionen, in Forschung und Lehre lieferte er wegweisende Beiträge zu den Architekturdebatten seiner Zeit. 
 
Sein Werdegang zwischen dem Institut von Konrad Wachsmann in Los Angeles und der Technischen Universität Karlsruhe, zwischen geometrischer Grundlagenforschung und der Entwicklung von Computerprogrammen gleicht einer unermüdliche Suche nach Antworten auf die Herausforderungen seiner Zeit.
 
Das Buch:
Fritz Haller. Architekt und Forscher
hrsg. von Laurent Stalder und Georg Vrachliotis
 
Moderation:
Bernita Le Gerrette, Fachgebiet Architekturtheorie, KIT