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Institut Entwerfen und Bautechnik
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Geschäftsführender Direktor (Sprecher):
Prof. Matthias Pfeifer

Stellvertreter des Geschäftsführenden Direktors: N.N.

Allgemeine Anlaufstelle des Instituts:
Sekretariat Christina Szautner

Tel: 0721-608 42183

Institut Entwerfen und Bautechnik (IEB)

Entwerfen und Konstruieren ist ein schwer zu fassender Vorgang. Dies zeigt sich in der kaum einzugrenzenden Zahl und Komplexität der tangierten Fach- und Wissensgebiete, wie auch in der Vermengung rationaler und intuitiver Entscheidungsprozesse. Das Architekturstudium am KIT fußt auf dem Prinzip der projektorientierten Lehre. Dabei überlagern sich aus verschiedenen Betrachtungsebenen heraus stets mehrere Handlungsstränge. Zum einen betriebliche und Nutzungsaspekte, zum anderen die technisch-konstruktive Perspektive. Die verschiedenen Gesichtspunkte tauchen im Verlauf des Entwerfens immer wieder auf und durchdringen sich mit unterschiedlichen Gewichtungen.
Im Institut Entwerfen und Bautechnik (IEB) werden alle Aspekte durch unten aufgeführte acht Fachgebiete repräsentiert. Damit steht die fachliche Aufstellung des Institutes für die komplexen Zusammenhänge im Bauwesen. Die Planungskomponenten, die von den einzelnen Fach- und Lehrgebieten repräsentiert werden, vernetzten sich zu einer integrierten Einheit, entsprechend einem Bauprojekt. Der Focus liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung von Architektur mit starkem Bezug zum realen Baugeschehen.

Beim Entwerfen von Architektur müssen konkrete formale und funktionale Anforderungen erfüllt und in einen räumlichen Zusammenhang gestellt werden. Die Frage, ob dies in angemessener Weise erfolgt, das heißt im weitesten Sinne Kriterien der Gesamtwirtschaftlichkeit standhält, ist ein wesentlicher Teil der architektonischen Auseinandersetzung. Dieser Ansatz erfordert den bewussten Umgang mit den ökologischen Bedingungen, den notwendigen Ressourcen und damit dem Raumklima und der Raumbelichtung, dem Energiehaushalt sowie den Baustoffen und -produkten. Die Inhalte umfassen immer auch die statisch-konstruktive Auseinandersetzung sowie die Beachtung von Planungs-, Bau- und Nutzungsprozessen, die einen nachhaltigen Systemlebenszyklus gewährleisten. Nicht zuletzt wird beim Bauen im Bestand die Frage nach dem Wert der bestehenden Bausubstanz, der Neuinterpretation und Angemessenheit gestellt.

Die Lehre am Institut Entwerfen und Bautechnik verbindet Intuition und Rationalität im architektonischen Entwurfsprozess.