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Schelling Studienpreis

Ein neuer Preis der Schelling Architekturstiftung für Absolvent_innen der Fakultät
Schelling Studienpreis 2015

Am 18. November 2015 wurde zum ersten Mal der Schelling Studienpreis der Schelling Architekturstiftung für die besten Abschlussarbeiten an der KIT-Fakultät für Architektur vergeben. Der Preis soll ab sofort alle zwei Jahre verliehen werden. Insgesamt waren sechs Arbeiten aus dem vergangenen Jahr nominiert.

Den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis der Jury erhielt Vicky Müller für ihre Masterarbeit "Stille Räume in der Stadt". Dabei behandelt sie bewusst den Aspekt des Glaubens ebenso wie den des generellen Rückzugs im städtischen Raum. Am Beispiel verschiedener Orte in Karlsruhe hat sie exemplarisch ein System und eine Grammatik räumlicher Methoden entwickelt und für diese eine eigene, spezifische Formensprache entwickelt. Die verschiedenen Varianten zeigen auf erstaunliche Weise ihren eigenen Charakter und eine außergewöhnliche gestalterische und räumliche Qualität.

Zudem wurden zwei Anerkennungen vergeben. Eine ging an Pierre-Jean Holl für seinen Entwurf eines Museums in Köln im Bereich des Kölner Doms. Programmatisch beinhaltet der Entwurf zum einen eine Erweiterung des bestehenden Römisch-Germanischen Museums und zum anderen ein neues großzügiges Kölner Stadtmuseum.

Eine weitere Anerkennung ging an Max Mütsch für seine Arbeit "Istanbul 2037 – ein neues Paradigma für Infrastrukturen", in der er der Frage nachgeht, welche strategische, aber auch stadträumliche Bedeutung die Infrastruktur „Autobahn“ für die zukünftige Stadtentwicklung Istanbuls haben kann.

Nominiert waren außerdem Projekte von Emiliya Mykhaylyuk ("Forum der Menschenrechte"), Joschka Kannen (BORDER isLAND CYPRUS) und Matthias Leschok (Mycel – Responsive Architecture).

Jurymitglied Diébédo Francis Kéré (Schelling Preisträger 2014) hob in einer Videobotschaft die engagierte Auseindersetzung der Nominierten mit den gewählten Themen hervor. Der Jury gehörten ausserdem an: Juhani Pallasmaa (Theorie-Preisträger des Schelling-Preises 2014), Moritz Maria Karl (Preisträger der Ruth und Erich Rossmann-Stiftung), Louisa Hutton (Sauerbruch Hutton) und Dr. Ursula Baus aus dem Stiftungsrat der Schelling Architekturstiftung.

Wir gratulieren allen sehr herzlich!

 

Auf dem Bild zu sehen: V.l.n.r.: Dr. Judith Reeh, Joschka Kannen, Max Mütsch, Matthias Leschok, Pierre-Jean Holl, Emiliya Mykhaylyuk, Prof. Ludwig Wappner, Dr. Ursula Baus, Vicky Müller, Prof. Matthias Pfeiffer.