
T.T. Prof. Florian Kaiser wurde im Juni 2026 in den Konvent der Baukultur berufen. Mit der Berufung würdigt die Bundesstiftung Baukultur sein Engagement für eine zukunftsorientierte, ressourcenschonende und gesellschaftlich verantwortliche Baukultur sowie seine Beiträge in Forschung, Lehre und Praxis.
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Zum Abschluss des Sommersemesters lädt die Fakultät für Architektur am Karlsruher Institut für Technologie herzlich zur Jahresausstellung ein.
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Im Rahmen eines kooperativen Forschungsseminars zwischen den Professuren Building Science and Technology und Nachhaltiges Bauen entwickelten Studierende einen nachhaltigen, kreislaufgerechten und niedrigschwelligen Aufenthalts- und Lernort mit max. max. 30 m3 für den öffentlichen Außenraum im Design-Build-Ansatz.
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In dem Seminar beschäftigen sich Studierende an der Professur Stadtquartiersplanung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) praxisnah mit Architektur-Journalismus.
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Das Symposium wird von den KIT Professuren Konstruieren und Entwerfen (Prof.’in Andrea Klinge), Holzbau und Baukonstruktion (Prof. Dr.-Ing. Philipp Dietsch) und Kreislaufgerechter Holzbau (T.T.-Prof. Florian Kaiser) gemeinsam ausgerichtet und widmet sich der Frage, wie der Baustoff Holz durch Wiederverwendung einen dauerhaften Beitrag zur nachhaltigen Wertschöpfung leisten kann. Perspektiven unterschiedlicher Fachrichtungen werden beleuchtet und diskutiert.
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Die Masterarbeit von Julia Bakucz wurde im Rahmen der Sustainability Challenge 2026 mit dem studentischen Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.
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T.T. Prof. Florian Kaiser ist diesjähriger Preisträger beim Bundespreis UMWELT & BAUEN, ausgelobt vom Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider. Der Preis zeichnet klimaschonendes, rohstoff- und energieeffizientes, klimaangepasstes und sozialverträgliches Bauen im Bestand aus. In der Kategorie Nichtwohngebäude wurde die die Mehrzweckhalle Ingerkingen von Atelier Kaiser Shen mit dem Preis ausgezeichnet.
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Frau Kerstin Müller ist die erste Frau an unserer Fakultät, die eine Honorarprofessur erhält. Sie ist Architektin BSA und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.
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Jedes Semester geben Architektinnen und Architekten im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe Einblick in ihre Arbeit.

Veranstaltungskalender
Ausstellung der Bachelorarbeiten Architektur
Gebäude 20.40
Foyers und Flure im 1. und 2. Obergeschoss
Englerstraße 7
76131 Karlsruhe
Vom 07. bis 22. Juli präsentieren über 100 Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs Architektur ihre Abschlussarbeiten. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
Folgende Themen wurden bearbeitet:
8/StS 06/V:A / 39
Prof. Marc Frohn
Professur Raum und Entwerfen
Die Bachelorarbeit setzt sich mit der Institution des Archivs auseinander. Es fokussiert dabei insbesondere auf seinen ambivalenten Charakter als hermetisch abgeschlossener Raum des Aufbewahrens und als öffentliche Infrastruktur.
Das Landesarchiv In Karlsruhe, Gefäß unseres kumulativen Gedächtnisses, verwahrt Material von Behörden, Gerichten und deren Funktionsvorgängern und macht das Archivgut allgemein und zeitlich unbegrenzt zugänglich. Die ältesten Dokumente im Landesarchiv Baden-Württemberg sind mittelalterliche Urkunden aus dem 9. Jahrhundert. Seitdem wächst das Archivgut exponentiell und bedarf immer größerer Speicherfläche. So bewahrt das Landesarchiv heute circa 320 Regalkilometer Pergament und Papier auf. Gleichzeitig wird das Archiv mit der zunehmenden Digitalisierung konfrontiert, die den Schutz der wertvollen Unikate, sowie deren orts- und zeitunabhängigen Zugang verspricht.
Das Studio nimmt die Herausforderungen des aktuell exponentiellen Wachstums des analogen Archivguts und die der Digitalisierung innenwohnenden Versprechungen an, um die zukünftige gesellschaftliche Relevanz des Archivs als öffentliche Infrastruktur neu auszuloten.
Piscina Naturalis am Bodensee
Prof. Ludwig Wappner
Professur Entwerfen und Baukonstruktion
Nicht erst Corona hat gezeigt, wie wichtig Sport, Gesundheit, aber insbesondere auch das soziale Miteinander für uns alle ist. Hallen- und Freibäder sind in diesem Zusammenhang als ein wesentlicher Bestandteil öffentlicher Infrastruktur und Baukultur zu sehen. Sie stehen neben ihren gesundheitlichen und sportiven Eigenschaften auch für ein gesellschaftliches Miteinander ohne soziale Ab- und Ausgrenzung und für Spaß und Vergnügen aller Generationen. Vor diesem Hintergrund muss der baukulturellen Qualität dieser Anlagen in architektonischer und freiraumplanerischer Qualität bei Neuplanungen, aber auch bei Bestandserhalt- und Sanierungen dringend mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Auf Basis dieser Ausgangsbetrachtungen wollen wir uns im Rahmen der Bachelorarbeit dieser spannenden Planungsaufgabe annehmen und ein neues Naturbad in landschaftlich reizvollem Umfeld in der Bodenseeregion schaffen. Das besondere dieser Aufgabe sind die gegensätzlichen und auch verbindenden Anforderungen die ein zeitgemäßes und zukunftsweisendes Bad an alle Planungsbeteiligten stellt. Spannende Verbindungen zwischen Drinnen und Draußen, sowohl räumlich wie auch atmosphärisch zu schaffen, sind Fragestellungen, die mit dieser Arbeit thematisiert und beantwortet werden sollen. Sinnlichkeit der Räume und der Materialien, sowie die Auseinandersetzung mit der naturräumlichen Umgebung der umgebenden Weinreben und dem nahen Bodensee, sollen die Konzepte beeinflussen und prägen. Architektur soll bei diesem kontextuellen Entwurf mehr als nur Bauen sein. Es gilt Atmosphären zu entwickeln und ein zusammenhängendes Ganzes zu kreieren. Dann entsteht ganz von selbst an einem besonderen Ort eine nachhaltige und schöne Architektur.
Atelierhaus in Karlsruhe
Prof. Meinrad Morger
Professur Gebäudelehre
Die Bachelor-Abschlussarbeit widmet sich dem Typus Atelierhaus mit der Fragestellung, welche Rolle dieses Atelierhaus im 21. Jahrhundert für die Stadt und den Bewohner übernehmen kann.
Das Atelierhaus an sich dient uns als Grundlage für einen Auseinandersetzung mit elementaren Themen in der Architektur. Durch die Bestimmung einer spezifischen Nutzung (Atelier und Wohnen), eines konkreten Ortes (Der Karlsruher Westen) und einer bestimmten Zeit (2022) verlangen uns prototypische Konzepte eine Reflexion ab. Ein Atelierhaus, welches an Stipendiaten verschiedener Künste vergeben wird, ist gleichzeitig auch Wohnort für Lernende und Lehrende. Neben den grundsätzlichen architektonischen Themen wie Kontext der Stadt, Typologie, Struktur, Raum, Proportion und Licht ist dieser Typus somit auch hybrid. Dementsprechend verlangt diese komplexe Aufgabe nach einer präzisen Untersuchung von räumlichen und funktionellen Potentialen. Karlsruhe weist mit herausragenden Museen, Ausstellungsorten sowie der benachbarten Akademie der bildenden Künste eine lange Tradition nach als Stadt der Künste, das Atelierhaus ist unter diesem Hintergrund zu entwickeln. Darüber hinaus möchten wir die Bedeutung von Kunst und Kunstschaffen als Ausdruck eines zeitgenössischen kulturellen Verständnisses hervorheben –
Mehr als ein Wasserturm - Paris
Prof. Simon Hartmann
Professur Bauplanung und Entwerfen
Wasser ist eine Ressource, die in europäischen Städten oft als selbstverständlich angesehen wird. Sauberes Wasser ist für Menschen und NichtMenschen, Individuen und Kollektive, private und öffentliche Einrichtungen und Industrien unerlässlich. Die Verwaltung dieser Ressource erfolgt aber weitgehend durch verborgene Infrastrukturen. Durch den Klimawandel werden die heutigen Wassernetze und -infrastrukturen an ihre Grenze gebracht und dies befördert das Entstehen neuer Arten von Infrastruktur-Architekturen. Die Bauwerke, welche die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Wasser sichern, sind archetypisch kollektive Bauanstrengungen. Um den Gedanken von Dana Cuff aufzugreifen: Die Infrastruktur hat das Potenzial, der Ausgangspunkt für eine wirklich öffentliche Architektur zu sein. Das architektonische Objekt „More Than a Water Tower“ wird ein erweiterter architektonischer Typus sein, der in der reichen Geschichte der Wassertürme wurzelt. Der Standort ist ein spezifischer Ort in der Stadt Paris.
Wie kann sich die Typologie des Wasserturms von einer monofunktionalen Infrastruktur zu einem komplexen und aktiven Element in der Stadtlandschaft entwickeln, indem sie ihre Aktionsfelder erweitert? Wie kann die Architektur mit der Natur, der Infrastruktur und der Mobilität verschmelzen, um zu einem Ökosystem zu werden, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen auf die größtmögliche Weise interagieren?
ARCH-FAK Kalenderadmin
Fakultät Architektur
KIT
Englerstraße 7
76131 Karlsruhe
E-Mail: dorothea egger ∂does-not-exist.kit edu
https://www.arch.kit.edu
Interessierte / Jede(r)