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Modellbild von einem Modul eines Wohncontainers vor schwarzem HintergrundIsabela Cardona Caicedo
Ausgewählte Masterthesen des Sommersemesters 2025

Auf open.arch.kit.edu sind ab sofort ausgewählte Masterthesen aus dem vergangenen Sommersemester veröffentlicht.

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Leider kann ich das Bild nicht sehen. Bitte beschreiben Sie den Inhalt, damit ich ein passendes ALT‑Attribut formulieren kann.Bernd Seeland
Schelling Studienpreis 2025

Zehn Masterarbeiten waren nominiert – zwei erste Preise und zwei Anerkennungen wurden vergeben. Die Auszeichnung würdigt herausragende Abschlussarbeiten der Jahre 2024 und 2025.

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Architektur und Kunstgeschichte am KIT studieren

Am Mittwoch, 19. November 2025 ist es wieder soweit! Der Studieninformationstag bietet Studieninteressierten die Möglichkeit, das KIT kennenzulernen. Wir stellen unsere Bachelorstudiengänge Architektur und Kunstgeschichte vor.

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Besucher erkunden eine Ausstellung zur Stadtplanung in einem modernen Museum.Lisa Rastl
Show and Tell - The Karlsruhe Architecture Lectures

What kind of practice is exhibiting architecture? International curators, exhibition architects, exhibition historians and institution directors will get to the bottom of this question at the Karlsruhe Architecture Lectures in the winter semester 2025/26.

Los geht es am 10. Dezember.
Porträt eines Mannes mit kurzen, lockigen Haaren und schwarzem Hemd vor hellem Hintergrund.Saeed Kakavand
Pioneering lightweight construction projects

Simon Bechert, M.Sc. will represent the Chair of Structural Design from the winter semester 2025/26.

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Frau mit langen blonden Haaren vor einer schwarz-rosa geteilten Holzplatte.Jiri Oplatek
Collaborative processes for the city, architecture and society

Marion Clauss will support the Professorship of City and Housing as a substitute professor in the winter semester 2025/26.

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Zwei Männer diskutieren vor Architekturplänen und Modellentwürfen in einem Büro.Manu Theobald
Rethinking rural communities

Marc Ritz and Otto Closs from CURA Architekten will hold the Wüstenrot Foundation Visiting Professorship in the winter semester 2025/26.

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The Karlsruhe Architecture Lectures

Every semester, architects give an insight into their work as part of a series of public lectures.

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20.Jan
19:00
Architekturschaufenster, Waldstraße 8, Karlsruhe
Mit der Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs stellt der Schweizer Landschaftsarchitekt Prof. Maurus Schifferli ab dem 20. Januar 2026 erstmals in Karlsruhe seine Denk- und Arbeitsweise in Landschaftsarchitektur vor. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Architekturschaufensters Karlsruhe, markiert zugleich den Beginn seiner Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ergänzt wird sie durch die öffentliche Antrittsvorlesung am 4. Februar 2026, in der Schifferli seine theoretischen und praktischen Positionen zur Landschaftsarchitektur entfaltet.

Ausstellung: Landschaftsarchitektur als Denk- und Erinnerungsraum
Die Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des in der Schweiz tätigen Büros Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten AG. Dieses Archiv wird nicht als Sammlung abgeschlossener Projekte verstanden, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und wiederkehrende Motive überlagern und fortschreiben.
Aus einem umfangreichen digitalen Datensatz werden mittels Schlagworte verschiedene Projekte extrahiert und in wechselnden Konstellationen sichtbar gemacht. Die Datenbank fungiert dabei nicht nur als Speicher, sondern als aktives Steuerungsinstrument des Entwerfens. Projekte werden weniger chronologisch als vielmehr genealogisch gelesen – über Affinitäten, Rekurrenzen und Verschiebungen. In drei Ausstellungsteilen werden Bildtafeln, Präsentationspläne und Dispositive zu fünf ausgewählten Projekten gezeigt.
 
Der Titel Mnemosyne verweist bewusst auf Aby Warburgs gleichnamigen Bilderatlas und begreift Erinnerung nicht als statischen Kanon, sondern als offenen Denkraum.
Landschaftsarchitektur erscheint hier als Praxis des Erinnerns, Erzählens und Ordnens – als kulturelle Technik zwischen Bild, Raum und Zeit.
 
Antrittsvorlesung: Natur verstehen, Raum denken
Am 4. Februar 2026 hält Prof. Maurus Schifferli seine Antrittsvorlesung mit dem Titel
„Natur verstehen, Raum denken“ an der Fakultät für Architektur des KIT. Darin reflektiert er Landschaftsarchitektur als vermittelnde Disziplin zwischen ökologischen Systemen, kulturellen Einschreibungen und räumlichem Entwurf – und skizziert zugleich seine Perspektiven für Lehre und Forschung in Karlsruhe.

Ausstellung
Eröffnung: 20. Januar 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 21. Januar – 20. März 2026

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00–14:00 Uhr
Mittwoch–Freitag 10:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
 
21.Jan
19:00
KIT-Fakultät für Architektur
Fritz-Haller-Hörsaal …
Welche Art von Praxis ist das Ausstellen von Architektur? Seit den 1970er-Jahren ist Architektur zunehmend in Galerien eingezogen: Mit Modellen, Skizzen und Plänen begann sie, Ausstellungen und Biennalen, Museen und Schauen zu bevölkern. Einige der größten Verschiebungen im architektonischen Diskurs haben in und durch Ausstellungen begonnen: Dort, wo Menschen zusammenkommen, Architektur zeigen und über sie sprechen, können sich Dinge auf allen Ebenen verändern. Doch in einer Disziplin, in der man selten das „Original“ ausstellt – also ein Gebäude oder einen Raum im Maßstab 1:1 –, was ist es eigentlich, das wir zu sehen, zu zeigen oder zu erleben bekommen? Kann ein Modell einen Raum repräsentieren? Und was ist mit dem Raum, der die Ausstellungen umgibt? Wie werden architektonische Narrative konstruiert, und welches Material wird dabei verwendet? Unabhängig davon, ob Architektur nun „Kunst“ geworden ist (eine alte Diskussion), stehen Fragen nach Maßstab, Medien und Übersetzung im Zentrum des architektonischen Exhibitionismus.
 
Wir haben Macher:innen und Denker:innen – Kurator:innen, Ausstellungsarchitekt:innen, Ausstellungshistoriker:innen oder Institutionsleiter:innen – eingeladen, uns von ihrer architektonischen Praxis durch und mit Ausstellungen zu erzählen.
 
Zu Gast am 21. Januar: Matthias Böttger (IXDM HGK Basel / urbanegestalt Köln) mit dem Vortrag „Räumliche Anordnungen sozialer Prozesse".
 
Matthias Böttger studierte Architektur und Städtebau in Karlsruhe und London. Seine wissenschaftliche Tätigkeit begann bei der Stiftung Bauhaus Dessau, es folgten die Universität Stuttgart und die ETH Zürich, wo er Kunst und Architektur unterrichtete. Von 2012 bis 2017 war er Professor und Leiter des Instituts für Raum und Design der Kunstuniversität Linz. Seit 2017 leitet er das HyperWerk und ist Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK FHNW in Basel. Seit 2021 ist er dort Leiter des IXDM mit den Studiengängen BA Prozessgestaltung und MA Transversal Design. 2008 war Matthias Böttger zusammen mit Friedrich von Borries Kurator des deutschen Beitrags „Updating Germany“ auf der Architekturbiennale in Venedig und 2013 Kurator des deutschen Beitrags „Nòs Brasil! We Brazil!“ in São Paulo. Von 2011 bis 2022 war er künstlerischer Leiter des Deutschen Architektur Zentrums DAZ in Berlin.
 
https://www.urbanegestalt.de/
 
Über die Veranstaltung
Die Vortragsreihe wurde von Teresa Fankhänel, Anna-Maria Meister (Professur Architekturtheorie), Riklef Rambow (Professur Architekturkommunikation) konzipiert.
Die Vorträge finden mittwochs um 19 Uhr im Fritz-Haller-Hörsaal, Englerstraße 7, Geb. 20.40 in Karlsruhe statt. .
 
Fortbildung
Die Vorträge der Veranstaltungsreihe werden von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit dem Umfang von je 1 Unterrichtsstunde für Mitglieder und Architekt:innen/Stadtplaner:innen im Praktikum für alle Fachrichtungen anerkannt.

 
28.Jan
19:00
KIT-Fakultät für Architektur
Fritz-Haller-Hörsaal …
Florian Kaiser, Atelier Kaiser Shen (Stuttgart), hat seit dem Wintersemester 24/25 die neu geschaffene Tenure-Track-Professur „Kreislaufgerechter Holzbau“ inne. Wir laden ein zu seiner Antrittsvorlesung.
 
Florian Kaiser studierte Architektur an der Universität Stuttgart und schloss dort 2012 das Diplom mit mehreren Auszeichnungen ab. Während des Studiums Mitarbeit in verschiedenen Büros in Stuttgart, London und Peking. Nach dem Diplom arbeitete er bei Herzog & de Meuron in Basel. Von 2016 bis 2020 unterrichtete er am Institut für Baukonstruktion, Prof. Jens Ludloff, an der Universität Stuttgart und gründete 2017 gemeinsam mit Guobin Shen das Architekturbüro „Atelier Kaiser Shen“. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, so zum Haus des Jahres 2023, dem AR House Award 2024 und zuletzt mit einer Auszeichnung beim Deutschen Architekturpreis 2025. 2022 erfolgte die erste Einzelausstellung mit dem Titel „Unfertige Häuser“ in der Architekturgalerie am Weißenhof.
In Forschung und Lehre widmet sich Florian Kaiser den Potenzialen im kreislaufgerechten Bauen mit Holz. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, ökologische und technische Kreisläufe zu schließen und die bisher vorherrschende lineare Bauwirtschaft zu überwinden. Mit dem Forschungsprojekt „Domino Zirkular“ soll der praktische Nachweis erbracht werden. Gleichzeitig wird das traditionelle Verständnis von Leistungsphasen kritisch hinterfragt. Neue Fügungstechniken erfordern frühzeitige Detailentscheidungen, während das Bauen mit sekundären Rohstoffen die Entwurfshaltung „Design by Availability“ evoziert.

Nähere Informationen zu Atelier Kaiser Shen finden sich auf: https://atelierkaisershen.de
30.Jan
10:00
Architekturschaufenster, Waldstraße 8, Karlsruhe
Mit der Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs stellt der Schweizer Landschaftsarchitekt Prof. Maurus Schifferli ab dem 20. Januar 2026 erstmals in Karlsruhe seine Denk- und Arbeitsweise in Landschaftsarchitektur vor. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Architekturschaufensters Karlsruhe, markiert zugleich den Beginn seiner Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ergänzt wird sie durch die öffentliche Antrittsvorlesung am 4. Februar 2026, in der Schifferli seine theoretischen und praktischen Positionen zur Landschaftsarchitektur entfaltet.

Ausstellung: Landschaftsarchitektur als Denk- und Erinnerungsraum
Die Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des in der Schweiz tätigen Büros Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten AG. Dieses Archiv wird nicht als Sammlung abgeschlossener Projekte verstanden, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und wiederkehrende Motive überlagern und fortschreiben.
Aus einem umfangreichen digitalen Datensatz werden mittels Schlagworte verschiedene Projekte extrahiert und in wechselnden Konstellationen sichtbar gemacht. Die Datenbank fungiert dabei nicht nur als Speicher, sondern als aktives Steuerungsinstrument des Entwerfens. Projekte werden weniger chronologisch als vielmehr genealogisch gelesen – über Affinitäten, Rekurrenzen und Verschiebungen. In drei Ausstellungsteilen werden Bildtafeln, Präsentationspläne und Dispositive zu fünf ausgewählten Projekten gezeigt.
 
Der Titel Mnemosyne verweist bewusst auf Aby Warburgs gleichnamigen Bilderatlas und begreift Erinnerung nicht als statischen Kanon, sondern als offenen Denkraum.
Landschaftsarchitektur erscheint hier als Praxis des Erinnerns, Erzählens und Ordnens – als kulturelle Technik zwischen Bild, Raum und Zeit.
 
Antrittsvorlesung: Natur verstehen, Raum denken
Am 4. Februar 2026 hält Prof. Maurus Schifferli seine Antrittsvorlesung mit dem Titel
„Natur verstehen, Raum denken“ an der Fakultät für Architektur des KIT. Darin reflektiert er Landschaftsarchitektur als vermittelnde Disziplin zwischen ökologischen Systemen, kulturellen Einschreibungen und räumlichem Entwurf – und skizziert zugleich seine Perspektiven für Lehre und Forschung in Karlsruhe.

Ausstellung
Eröffnung: 20. Januar 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 21. Januar – 20. März 2026

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00–14:00 Uhr
Mittwoch–Freitag 10:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
 
04.Feb
19:00
KIT-Fakultät für Architektur
Fritz-Haller-Hörsaal …
Maurus Schifferli ist seit dem Sommersemester 2025 Professor für Landschaftsarchitektur und Entwerfen an der KIT-Fakultät für Architektur. Wir laden herzlich zu seiner Antrittsvorlesung „Natur verstehen, Raum denken“ ein.
 
Maurus Schifferli (*1973) absolvierte 1994 eine vierjährige Lehre als Landschaftsgärtner bei Kienast Vogt Partner in Zürich und Bern und studierte von 1995 bis 2000 Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik Rapperswil. 1999 arbeitete er im Büro für Gestaltung in München und war im Jahr 2000 Mitbegründer des Landschaftsarchitekturbüros 4d, bevor er 2014 sein eigenes Landschaftsarchitekturbüro gründete. Maurus Schifferli ist Mitglied des SIA.

Er lehrte an der Akademie der Bildenden Künste München, der Accademia di Architettura di Mendrisio, der Hochschule Erfurt, der Berner Fachhochschule sowie an der ETH Zürich. 2018 wurde Maurus Schifferli zur Architekturbiennale in Venedig eingeladen.

Der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Entwerfen versteht sich als Synthesezentrum im Dienst von Lehre, Wissenschaft und Praxis und ist national wie international stark positioniert in Bezug auf gesellschaftliche und ökologische Veränderungen sowie klimaresiliente Strategien, Prozesse und Systeme. Ideale, Raum, Ordnung, Materie und Zeit sind Themen, die über die Natur und Sinnhaftigkeit unseres Handelns und Verhaltens reflektieren.
 
05.Feb
10:00
Architekturschaufenster, Waldstraße 8, Karlsruhe
Mit der Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs stellt der Schweizer Landschaftsarchitekt Prof. Maurus Schifferli ab dem 20. Januar 2026 erstmals in Karlsruhe seine Denk- und Arbeitsweise in Landschaftsarchitektur vor. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Architekturschaufensters Karlsruhe, markiert zugleich den Beginn seiner Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ergänzt wird sie durch die öffentliche Antrittsvorlesung am 4. Februar 2026, in der Schifferli seine theoretischen und praktischen Positionen zur Landschaftsarchitektur entfaltet.

Ausstellung: Landschaftsarchitektur als Denk- und Erinnerungsraum
Die Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des in der Schweiz tätigen Büros Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten AG. Dieses Archiv wird nicht als Sammlung abgeschlossener Projekte verstanden, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und wiederkehrende Motive überlagern und fortschreiben.
Aus einem umfangreichen digitalen Datensatz werden mittels Schlagworte verschiedene Projekte extrahiert und in wechselnden Konstellationen sichtbar gemacht. Die Datenbank fungiert dabei nicht nur als Speicher, sondern als aktives Steuerungsinstrument des Entwerfens. Projekte werden weniger chronologisch als vielmehr genealogisch gelesen – über Affinitäten, Rekurrenzen und Verschiebungen. In drei Ausstellungsteilen werden Bildtafeln, Präsentationspläne und Dispositive zu fünf ausgewählten Projekten gezeigt.
 
Der Titel Mnemosyne verweist bewusst auf Aby Warburgs gleichnamigen Bilderatlas und begreift Erinnerung nicht als statischen Kanon, sondern als offenen Denkraum.
Landschaftsarchitektur erscheint hier als Praxis des Erinnerns, Erzählens und Ordnens – als kulturelle Technik zwischen Bild, Raum und Zeit.
 
Antrittsvorlesung: Natur verstehen, Raum denken
Am 4. Februar 2026 hält Prof. Maurus Schifferli seine Antrittsvorlesung mit dem Titel
„Natur verstehen, Raum denken“ an der Fakultät für Architektur des KIT. Darin reflektiert er Landschaftsarchitektur als vermittelnde Disziplin zwischen ökologischen Systemen, kulturellen Einschreibungen und räumlichem Entwurf – und skizziert zugleich seine Perspektiven für Lehre und Forschung in Karlsruhe.

Ausstellung
Eröffnung: 20. Januar 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 21. Januar – 20. März 2026

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00–14:00 Uhr
Mittwoch–Freitag 10:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
 
06.Feb
17:00
Architekturschaufenster Karlsruhe
Waldstraße 8, 76133 Karlsruhe
We want to make architectural theory more tangible by exhibiting it, discussing and presenting it in Karlsruhe's urban space! To this end, we are once again inviting you to the Architekturschaufenster for "AT goes A SF": an evening in which we want to discuss insights, questions and ideas from our courses with students and guests. We move through diverse scales, categories and contexts: we will work on key terms of architectural theory, read critical theory, examine the different scales of architectural objects, examine the culture of bathing facilities, analyse architectures of political decision-making and visit the Federal Court of Justice, and, while "annotating" another study trip live in Italy, we will look into Florentine archives. In doing so, we understand architectural theory as a unifying critical practice – and look forward to a lively exchange!
11.Feb
19:00
KIT-Fakultät für Architektur
Fritz-Haller-Hörsaal …
Welche Art von Praxis ist das Ausstellen von Architektur? Seit den 1970er-Jahren ist Architektur zunehmend in Galerien eingezogen: Mit Modellen, Skizzen und Plänen begann sie, Ausstellungen und Biennalen, Museen und Schauen zu bevölkern. Einige der größten Verschiebungen im architektonischen Diskurs haben in und durch Ausstellungen begonnen: Dort, wo Menschen zusammenkommen, Architektur zeigen und über sie sprechen, können sich Dinge auf allen Ebenen verändern. Doch in einer Disziplin, in der man selten das „Original“ ausstellt – also ein Gebäude oder einen Raum im Maßstab 1:1 –, was ist es eigentlich, das wir zu sehen, zu zeigen oder zu erleben bekommen? Kann ein Modell einen Raum repräsentieren? Und was ist mit dem Raum, der die Ausstellungen umgibt? Wie werden architektonische Narrative konstruiert, und welches Material wird dabei verwendet? Unabhängig davon, ob Architektur nun „Kunst“ geworden ist (eine alte Diskussion), stehen Fragen nach Maßstab, Medien und Übersetzung im Zentrum des architektonischen Exhibitionismus.
 
Wir haben Macher:innen und Denker:innen – Kurator:innen, Ausstellungsarchitekt:innen, Ausstellungshistoriker:innen oder Institutionsleiter:innen – eingeladen, uns von ihrer architektonischen Praxis durch und mit Ausstellungen zu erzählen.
 
Zu Gast am 11. Februar: Simone Niquille (technoflesh Studio, Amsterdam) mit dem Vortrag „Model Home".
 
Simone C Niquille is a Swiss designer and researcher based in Amsterdam NL. Through technoflesh Studio she produces films and writing that investigate computation as the new optics. Her work is concerned with vision technologies, the images they make and the worlds they create—from computer vision, 3d animation, computational photography to synthetic training datasets. Her work advocates for non-binary technology and against machine learning as a tool to validate and instrumentalize assumptions and reduce reality.
 
https://www.technofle.sh/studio.html
 
Über die Veranstaltung
Die Vortragsreihe wurde von Teresa Fankhänel, Anna-Maria Meister (Professur Architekturtheorie), Riklef Rambow (Professur Architekturkommunikation) konzipiert.
Die Vorträge finden mittwochs um 19 Uhr im Fritz-Haller-Hörsaal, Englerstraße 7, Geb. 20.40 in Karlsruhe statt. .
 
Fortbildung
Die Vorträge der Veranstaltungsreihe werden von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit dem Umfang von je 1 Unterrichtsstunde für Mitglieder und Architekt:innen/Stadtplaner:innen im Praktikum für alle Fachrichtungen anerkannt.

 
12.Feb
10:00
Architekturschaufenster, Waldstraße 8, Karlsruhe
Mit der Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs stellt der Schweizer Landschaftsarchitekt Prof. Maurus Schifferli ab dem 20. Januar 2026 erstmals in Karlsruhe seine Denk- und Arbeitsweise in Landschaftsarchitektur vor. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Architekturschaufensters Karlsruhe, markiert zugleich den Beginn seiner Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ergänzt wird sie durch die öffentliche Antrittsvorlesung am 4. Februar 2026, in der Schifferli seine theoretischen und praktischen Positionen zur Landschaftsarchitektur entfaltet.

Ausstellung: Landschaftsarchitektur als Denk- und Erinnerungsraum
Die Ausstellung Mnemosyne – Topologien eines Archivs eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des in der Schweiz tätigen Büros Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten AG. Dieses Archiv wird nicht als Sammlung abgeschlossener Projekte verstanden, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und wiederkehrende Motive überlagern und fortschreiben.
Aus einem umfangreichen digitalen Datensatz werden mittels Schlagworte verschiedene Projekte extrahiert und in wechselnden Konstellationen sichtbar gemacht. Die Datenbank fungiert dabei nicht nur als Speicher, sondern als aktives Steuerungsinstrument des Entwerfens. Projekte werden weniger chronologisch als vielmehr genealogisch gelesen – über Affinitäten, Rekurrenzen und Verschiebungen. In drei Ausstellungsteilen werden Bildtafeln, Präsentationspläne und Dispositive zu fünf ausgewählten Projekten gezeigt.
 
Der Titel Mnemosyne verweist bewusst auf Aby Warburgs gleichnamigen Bilderatlas und begreift Erinnerung nicht als statischen Kanon, sondern als offenen Denkraum.
Landschaftsarchitektur erscheint hier als Praxis des Erinnerns, Erzählens und Ordnens – als kulturelle Technik zwischen Bild, Raum und Zeit.
 
Antrittsvorlesung: Natur verstehen, Raum denken
Am 4. Februar 2026 hält Prof. Maurus Schifferli seine Antrittsvorlesung mit dem Titel
„Natur verstehen, Raum denken“ an der Fakultät für Architektur des KIT. Darin reflektiert er Landschaftsarchitektur als vermittelnde Disziplin zwischen ökologischen Systemen, kulturellen Einschreibungen und räumlichem Entwurf – und skizziert zugleich seine Perspektiven für Lehre und Forschung in Karlsruhe.

Ausstellung
Eröffnung: 20. Januar 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 21. Januar – 20. März 2026

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00–14:00 Uhr
Mittwoch–Freitag 10:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
 
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