T.T. Prof. Florian Kaiser ist diesjähriger Preisträger beim Bundespreis UMWELT & BAUEN, ausgelobt vom Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider. Der Preis zeichnet klimaschonendes, rohstoff- und energieeffizientes, klimaangepasstes und sozialverträgliches Bauen im Bestand aus. In der Kategorie Nichtwohngebäude wurde die die Mehrzweckhalle Ingerkingen von Atelier Kaiser Shen mit dem Preis ausgezeichnet.
Frau Kerstin Müller ist die erste Frau an unserer Fakultät, die eine Honorarprofessur erhält. Sie ist Architektin BSA und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.
Prof.’in Dr. i.V. Barbara Filser unterstützt als Vertretungsprofessorin die Professur Kunstgeschichte im Sommersemester 2026.
Sie ist Kunstwissenschaftlerin mit einem Arbeitsschwerpunkt im Bereich Medienkunst. Ihre Themengebiete umfassen die künstlerische Arbeit mit Fotografie, Film, Video und digitalen Medien.
Am 20. Mai 2026 wird Matthias Schuler für seine herausragenden Verdienste um die an der KIT-Fakultät vertretenen Lehr- und Forschungsgebiete der Architektur, insbesondere des integralen Planens und des klimagerechten Bauens, die Ehrendoktorwürde verliehen.
Prof.’in Dr. i.V. Sabine Hansmann unterstützt als Vertretungsprofessorin die Professur Architekturtheorie.
Sie ist Architekturtheoretikerin mit Lehr- und Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Architekturanthropologie, Raumtheorien, Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) und feministische Science & Technology Studies (STS). Sie begreift Architektur als sozio-materielle Praxis und richtet den Fokus auf die Netzwerke und materiellen Prozesse, durch die Räume entstehen, geformt und transformiert werden.
Bundeswettbewerb
Die Mehrzweckhalle Ingerkingen von T.T. Prof. Florian Kaiser ist mit der Anerkennung des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus-Preis in der Kategorie „Bauen im Bestand“ ausgezeichnet worden. Überreicht wurde die Auszeichnung am 14. April 2026 von Alois Rainer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat im Rahmen des 7. Deutschen Holzbau Kongresses in Berlin. Besonders gewürdigt wird von der Jury der konsequente Erhalt und die Weiterentwicklung des Bestands sowie der Mut, die vorhandene Struktur weiterzubauen.
Fritz-Haller-Hörsaal
KIT-Fakultät für Architektur
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vonwegenleer – das sind Leona Erdmann, Juli Sottorf und Emma Stiehle. Kennengelernt haben sie sich im Architektur-Bachelorstudium an der Hafencity Universität Hamburg. Ihre Bachelorthesen widmeten sie dem Thema Wohnzwischennutzung im Büroleerstand.
Daraus entstand im September 2024 das Kollektiv vonwegenleer und etwas später die Erdmann, Sottorf und Stiehle GbR. Seitdem beschäftigen sie sich mit dem Potenzial leerstehender Bürogebäude – nicht als dauerhafte Wohnlösung, sondern als Chance für temporäre Nutzungen.
Im Fokus steht die Frage, was möglich wird, wenn Räume anders gedacht werden.
Fritz-Haller-Hörsaal
KIT-Fakultät für Architektur
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Das Münchner Büro Opposite Office des Architekten Benedikt Hartl beschäftigt sich mit spekulativer und politischer Architektur. Für ihn ist Architektur nicht nur an die physische Realisierung gebunden, sondern ein Mittel, um auf gesellschaftliche und politische Fragen zu reagieren. In kurzer Zeit entstehen provokative Szenarien und Visionen, die zeigen, wie bestehende Gebäude und Strukturen temporär umgenutzt werden können.
Hartl kritisiert dabei aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen: Große Transformationen wie Klimawandel, Digitalisierung oder Migration werden oft erst ernst genommen, wenn Probleme bereits fortgeschritten sind. Statt langfristig zu planen, reagiert die Gesellschaft meist nur kurzfristig auf Krisen.
Zudem weist Hartl darauf hin, dass sich die Rolle der Architektur im gesellschaftlichen Diskurs verändert hat. Zukunftsbilder entstehen heute häufig auch außerhalb der Disziplin. Seine Arbeit versteht er daher als Beitrag, neue Perspektiven zu eröffnen und Diskussionen anzustoßen.
Fritz-Haller-Hörsaal
KIT-Fakultät für Architektur
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Something Fantastic wurde von Elena Schütz, Julian Schubert und Leonard Streich nach ihrem Architekturstudium an der UdK Berlin gegründet. Ihr architektonischer Ansatz basiert auf der Vorstellung, dass Architektur in engem Zusammenhang mit gesellschaftlichen, kulturellen und räumlichen Prozessen steht. Daraus ergibt sich ein interdisziplinäres Arbeiten, das über klassische Planungsmethoden hinausgeht.
Das Büro agiert im erweiterten Feld von Architektur und verfolgt das Ziel, durch einfache, kluge und prototypische Projekte konkrete Veränderungen zu bewirken. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Neubau, sondern der Umgang mit bestehenden Strukturen, die durch minimale Eingriffe transformiert und neu genutzt werden.
Räume werden als flexible und veränderbare Systeme verstanden, die sich an unterschiedliche Nutzungen anpassen können. Architektur erscheint so als offener, prozesshafter Eingriff, der auf dynamische urbane und soziale Entwicklungen reagiert.
Fritz-Haller-Hörsaal
KIT-Fakultät für Architektur
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Am letzten Termin laden wir zu einer Theorierunde ein, bei der Theoretiker gemeinsam mit Jesko Fezer über unser Thema sprechen werden.
Jesko Fezer ist Professor für Experimentelles Design an der HFBK Hamburg. Er arbeitet als Gestalter und setzt sich sowohl praktisch als auch theoretisch mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Design auseinander.Unter anderem ist er am Büro ifau beteiligt, Mitbegründer der Berliner Buchhandlung Pro qm und Teil eines Studios für Ausstellungsgestaltung. Zudem ist er Mitherausgeber mehrerer Fachpublikationen im Bereich Architektur und Design.
Egon-Eiermann-Hörsaal
KIT-Fakultät für Architektur
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Das Symposium wird von den KIT Professuren Konstruieren und Entwerfen (Prof.’in Andrea Klinge), Holzbau und Baukonstruktion (Prof. Dr.-Ing. Philipp Dietsch) und Kreislaufgerechter Holzbau (T.T.-Prof. Florian Kaiser) gemeinsam ausgerichtet und widmet sich der Frage, wie der Baustoff Holz durch Wiederverwendung einen dauerhaften Beitrag zur nachhaltigen Wertschöpfung leisten kann. Perspektiven unterschiedlicher Fachrichtungen werden beleuchtet und diskutiert. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung folgen in Kürze.